Gesunde Ferkel sind kein Zufall!

... sie müssen produziert werden!

Dosierungsempfehlung

1-2 ml aus dem Procura® 10% Ferkeldoser etwa 8 - 12 Stunden nach der Geburt in das Maul eingeben. Bei Bedarf nach 8 - 12 Stunden wiederholen. Ein vorbeugender Einsatz wird empfohlen.

Gebinde

Flasche zu 250 ml; Pumpdoser.

Zertifizierungen

QS

Procura® 10% Ferkeldoser

Ergänzungsfuttermittel für Saugferkel zur zusätzlichen Energieversorgung und Appetitanregung. Ebenso zur Appetitanregung bei fütterungsbedingten Durchfällen und Verdauungsstörungen. Die Suspension wird mit einem Pumpdoser direkt ins Maul eingegeben.

Zusammensetzung: Oreganoöl definierter Qualität, Pflanzenöle

Frühzeitig handeln

82% der Saugferkelverluste treten in der ersten Lebenswoche auf, 61% davon in den ersten drei Tagen. Diese nüchternen Zahlen verdeutlichen, dass bei schwächlichen und durch Erreger wie Coli-Bakterien und Clostridien gefährdeten Ferkeln umgehend und vorbeugend eingegriffen werden muss. Die Geburt und die ersten Stunden danach bilden die erste kritische Phase im Leben der Ferkel. Das Ferkel kommt bei der Geburt aus der keimfreien Gebärmutter in die sehr keimhaltige Umgebung des Abferkelstalls. Gleichzeitig sind die Energiereserven des Neugeborenen sehr gering, sodass die Körpertemperatur der Ferkel nach der Geburt um 1 – 4 °C absinkt. Kräftige Ferkel erreichen den Normalwert der Körpertemperatur von 39 °C innerhalb von 12 bis 24 Stunden. Schwache Ferkel benötigen hierfür mehrere Tage. Ist der Temperaturverlust zu hoch, sinken die Überlebenschancen deutlich ab.

Vorbeugend handeln!

Derartig geschwächte Ferkel werden leicht Opfer von Clostridien- und Coli-Durchfällen. Da bei diesen Erkrankungen Bakteriengifte (Toxine) eine große Rolle spielen, sollte es deshalb erst gar nicht zu einer Erkrankung kommen. Der Procura® 10% Ferkeldoser sollte deshalb frühzeitig und vorbeugend eingesetzt werden. So wird der Einsatz von Antibiotika vermieden.

Ausreichend Kolostrum!

Ein Auslöser von Ferkeldurchfällen kann die Unterversorgung der Ferkel mit maternalen Antikörpern über das Kolostrum sein. So können Impfungen der Sauen gegen Coli-Bakterien und Clostridien, die die Ferkel über das Kolostrum schützen, unwirksam werden. Bei Sauen hat sich deshalb eine Versorgung mit Procura® 10% Granulat über das Laktationsfutter bewährt.

Es beginnt bei der Sau

Zur Verhinderung des Mastitis-Metritis-Agalaktie-Komplexes (MMA) und Milchmangel ist eine optimale Verdauung wichtig. Deshalb dem Laktationsfutter der Sauen Procura® 10%-Granulat zugeben und über die gesamte Laktation füttern.

Gewöhnlich wird sowohl zur Therapie als auch zur Prophylaxe bei Sauen ein Antibiotikum gespritzt. Anfänglich spielen aber Bakterien keine Rolle. Zunächst kommt es stressbedingt und wegen der Umstallung zu einer reduzierten Darmtätigkeit und einer unzureichenden Produktion von Verdauungssäften, die sich dann in Verstopfung und Appetitmangel der Sauen äußern. Erst jetzt können Darmbakterien – zumeist Coli-Bakterien – und deren Endotoxine (Bakteriengifte) durch die geschädigte Darmschleimhaut ins Blut übertreten und es entwickelt sich eine Mastitis mit Milchmangel und Fieber.
Phytogene Futterzusatzstoffe wie Procura® 10 %-Granulat können zudem die Fruchtbarkeits- und Aufzuchtleistung von Sauen erheblich steigern und Totalverluste vermeiden (1-3).

8 – 12 Stunden nach der Geburt
Ferkel, die zu Durchfällen neigen, erhalten 1 – 2 ml vom Procura® 10%- Ferkeldoser direkt ins Maul. Bei Bedarf nach acht Stunden wiederholen.

Absetzen

Auch bei Absatzferkeln ist eine optimierte Verdauung notwendig. Bekanntlich haben Ferkel, die an einer Durchfallerkrankung leiden, ein viermal höheres Risiko auch an einer Lungenentzündung zu erkranken. Procura® 10 %-Granulat kann dem Futter oder Procura® 10 %-Lösung dem Tränkwasser beigemischt werden. So wird die Verdauung optimiert. Es treten weniger fütterungsbedingte Durchfälle auf. Die Tierverluste sinken deutlich. Die Leistung steigt.

Bieten Sie den Ferkeln in den ersten Tagen nach dem Absetzen in offenen und sauberen Trögen Wasser oder besser eine schmackhafte Elektrolytlösung an. Das erhöht die Futteraufnahme. Die Ferkel sind so ausreichend mit Energie und Nährstoffen versorgt.

(1) Allan et al., Theriogenology 63, 2005, 716-21; (2) Amrik et al., Can Vet J., 45, 2004, 674–677; (3) Kis et al., G. J Swine Health Prod, 11, 2003, 296-299.